15. Januar 2004, 16:17 Uhr, rolphdomes ist mir ein neues gefühl geboren worden, ich merke es erst jetzt. es liegt still und klein zwischen den alten grauen Riesen. die Riesen, aus denen alles besteht.
als ob ein neues Element in Welt eintritt, tief im Berg. das Leuchten, das Schimmern ist noch schwach - unbeirrbar. einer Goldader gleich. und es gibt Hoffnung, dieses Gefühl. es verändert alles, es bringt mich näher zu mir.
und obwohl nur so winzig, reicht es bis in den Himmel. ein Geschenk, ein Fenster. ein Beweis meiner Wandelbarkeit. die Gewissheit meiner Entwicklung.
und jetzt erinnere ich mich. dieser Stern konnte nur in mir zur Welt kommen, da ich ihm den Weg frei gemacht habe. die Gedanken sind Mauern aus grauen Riesen; kommen oft feingeschmückt daher, sind aber nichts anderes als graue alte Riesen.
ich habe sie zum Verschwinden gebracht, für eine kleine Sekunde. jetzt sind sie wieder da, aber tief im Berg lebt jetzt die Möglichkeit, ihn zum Schweigen zu bringen.
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15. Januar 2004, 16:02 Uhr, rolphwie kriegda liegen sie, entlang den geleisen. niedergehackt, die zierlichen und starken gebeine aufgeschichtet zu totenhaufen. baum um baum, entlang den geleisen. die holzhellen wunden stechen mir ins herz, die winterlich schwarze rinde macht die äste traurig, verloren. wie blut auf weissem grund. ein schlachtfeld, ein feld der unwissenheit und dummheit. der erde sind die fühler abgehackt worden; nie wieder können sie die lebendige nässe aufnehmen, nie wieder die erde zum atmen bringen.
ich möchte die leute anschreien.
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